Bewegung im Fall Luchswilderei

Die Wildland-Stiftung Bayern begrüßt die neuerlichen und verstärkten Ermittlungen im Fall der Luchswilderei in Niederbayern.

Abgetrennte Luchsbeine im Lamer Winkel waren letztes Jahr der traurige Höhepunkt der bekannt gewordenen Luchswildereien in Niederbayern. Die Wildland-Stiftung Bayern erstattete als Naturschutzstiftung des Bayerischen Jagdverbands sofort Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Regensburg, denn Luchwilderei ist eine Straftat, die nicht hingenommen werden kann. Umweltministerin Ulrike Scharf setzte sogar 10.000,- Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus.

Durch neue journalistische Recherchen und ausgestrahlte Berichte des Bayerischen Rundfunks und der ARD kommt wieder Bewegungen in den Fall und die Staatsanwaltschaft Regensburg intensiviert ihre Ermittlungen. Wenngleich manche Untersuchungen, insbesondere auch genetische Analysen, einige Zeit dauern, hofft die Stiftung, dass endlich der oder die Täter dingfest gemacht werden können.

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bayerischen Jagdverbands unter: Illegale Luchstötung: BJV-Präsident distanziert sich von illegalen Luchstötungen und kriminellen Jagdscheininhabern

Nähere Informationen zum Luchsprojekt in Bayern finden Sie hier: http://www.luchsprojekt.de

Aktuelles zu diesem Projekt

Trägerschaft und Ausgleichsfonds „Große Beutegreifer“ (8. Dezember 2015)
Luchsprojekt in Bayern (22. August 2015)
Luchsmonitoring mit Fotofallen (22. August 2012)

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