Birkwild-Herbstzählung im Naturschutzgebiet „Lange Rhön“

Im Birkwild-Projekt der Wildland-Stiftung Bayern werden zweimal jährlich der Bestand der Birkhühner sowie alle Begleitarten des Naturschutzgebiets „Lange Rhön“ erfasst. Bei der Herbstzählung am 24. September konnten  zwölf Hähnen und vier Hennen beobachtet werden.

Bei besten Bedingungen mit Windstille und Sonnenschein verlief am 24. September die Herbszählung, in deren Mittelpunkt die Erfassung des Birkwilds im Naturschutzgebiet „Lange Rhön“ steht. Rund 50 Ehrenamtliche aus der Jägerschaft, der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Unterfranken und weiteren Freiwilligen hielten in den frühen Morgenstunden Ausschau nach Birkhühnern und allen weiteren Vogelarten im Gebiet.

Gebietsbetreuer und Mitarbeiter der Wildland-Stiftung Bayern Torsten Kirchner verkündete nach der Auswertung das Ergebnis: zwölf Hähne und vier Henne wurden beobachtet. Das rege Balzverhalten einiger Hähne lässt auf die Anwesenheit von mehr Hennen schließen, auch wenn nur vier gesehen wurden. Hohen Altgrasbestände liefern beste Deckung.

Die Auszählung der Begleitvogelarten durch die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Unterfranken erbrachte insgesamt 61 Arten, darunter sieben Arten der Roten Liste Bayerns, wie Bekassinen oder Wiesenpieper. Auch Raubwürger wurden beobachtet, die in der Rhön noch zu den Brutvögeln zählen. Als weitere Besonderheiten waren Rotkehlpieper auf dem Zug sowie ein Sperlingskauz zu verzeichnen.

 

Ausgezeichnetes Projekt der
UN-Dekade Biologische Vielfalt

Logo Rhönsprudel_10cmWir danken der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel für die großzügige Unterstützung des Engagements der Stiftung im Biosphärenreservat Rhön.

BNFsDie Stelle des Gebietsbetreuers wird gefördert über den Bayerischen Naturschutzfonds.