Birkwild-Zählung in der Rhön

Die jährliche Frühjahrszählung des Birkwild und aller Begleitarten im Naturschutzgebiet „Lange Rhön“ lieferte am 23. April 2016 mit 11 beobachteten Hähnen und 7 Hennen ein verhältnismäßig gutes Ergebnis.

Ausgezeichnetes Projekt der
UN-Dekade Biologische Vielfalt

Rhoensprudel_Logo_44Wir danken der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel für die großzügige Unterstützung des Engagements der Stiftung im Biosphärenreservat Rhön.

BNFsDie Stelle des Gebietsbetreuers wird gefördert über den Bayerischen Naturschutzfonds.

Bei eisiger Polarluft und Schneetreiben saßen die vielen freiwilligen Teilnehmer der diesjährigen Birkwildzählung in den Morgenstunden auf ihren Plätzen, um sowohl das Birkwild, wie auch alle Begleitvogelarten im Naturschutzgebiet „Lange Rhön“ zu dokumentieren. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner gab dann auch das Ergebnis bekannt: 11 Birkhähne und sieben Hennen wurden beobachtet. Nachdem bereits 2014 das Auswilderungsprojekt schwedischer Hühner ausgelaufen war und im letzten Jahr keine Schwedenhühner ausgessetzt wurden, lässt sich das Ergebnis gut sehen.

Als Begleitvogelarten konnten diesmal 59 Arten nachgewiesen werden, von denen 14 auf der Roten Liste Bayerns geführt sind. Wenngleich manche Arten wie beispielsweise der Wachtelkönig noch nicht aus dem Winterquartier zurück gekehrt sind, wurden diesmal insgesamt weniger Arten gezählt, was wohl dem winterlichen Wettereinbruch geschuldet war. Erfreulich sind trotzdem Beobachtungen von Raubwürger, Bekassine, Wiesenpieper oder Schwarzkehlchen.