Wald und Boden – ein kostbares Gut

Am Nachmittag des 31. August 2016 machten sich 14 junge Waldforscher im Rahmen eines Ferienprogramms zusammen mit Johanna Vilsmeier von Treffpunkt Wildland sowie Karl Friedrich und Fritz Storfinger von der BN-Ortsgruppe Aschau am Inn auf den Weg den nahegelegenen Wald zu erkunden.

Zunächst tauchten die Teilnehmer in den Wald ein, indem sie mit kleinen Handspiegeln ausgestattet das Blätterdach auf sich wirken ließen und den Wald aus einer anderen Perspektive kennen lernten. Im Anschluss durften sie bei einem Ratespiel heimische Wildtiere erraten und deren typische Merkmale in einem Satz vortragen. Nach einigen lustigen Waldspielen und einer Brotzeitpause gelangten die Waldforscher an ihren „Forscherplatz“ und erarbeiteten sich gemeinsam die verschiedenen Funktionen des Waldes. Nicht nur als Sauerstoffproduzent, Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen sowie Holzlieferant ist der Wald von Bedeutung. Der Waldboden, der enorm viel Wasser speichern kann, schützt bei Überschwemmungen vor Hochwasser und filtert zudem Schadstoffe aus dem Wasser, was wiederum unser Trinkwasser schützt. Nun wurden der Waldboden und die darin befindlichen Lebewesen in Lupenbechern genau untersucht. Dabei fanden sich diverse Spinnenarten, einige Steinkriecher, Asseln und Regenwürmer und sogar Erdkröten und Springfrösche. Nachdem die jungen Forscher sich zum Abschluss noch wie die Luchse auf leisen Sohlen an das Reh anschleichen durften, wanderte die Gruppe wieder zurück zum Ausgangspunkt.