Ferienprogramme mit Treffpunkt Wildland

In diesem Sommer wurden wieder vielfältige und spannende Ferienprogramme von Treffpunkt Wildland angeboten.

Bei fantastischem Wetter machten sich am 22. August 2018 insgesamt 21 neugierigeTeilnehmer des Ferienprogramms „Walderkundung mit dem Jäger“ zusammen mit Anderl und Tobias Maier, Julius Kagerer und Johanna Vilsmeier, Treffpunkt Wildland, auf in den Wald. Zur Begrüßung spielte Tobias Maier auf seinem Jagdhorn, was die Kinder sichtlich faszinierte. Anderl Maier erklärte im Anschluss die unterschiedlichen Aufgaben eines Jägers und seines Jagdhundes. Nun durften die Kinder beim „Fichtenzapfen-Weitwurf“ ihre Kräfte messen und danach wanderte die ganze Truppe zu einer Fütterung. Hier erklärte Jäger Maier, wann und wie Wildtiere gefüttert werden und warum das wichtig ist. Nach einem kleinen Rätselspiel zum heimischen Wild, kam die Gruppe an einigen riesengroßen Ameisenhügeln vorbei, die laut Maier sicherlich schon 15 Jahre im Revier sind. Das emsige Treiben der Waldameisen wurde von den Kindern genauestens beobachtet, allerdings aus sicherer Entfernung!
Schließlich kamen die Teilnehmer auf einer Lichtung an, auf der von den Jägern Präparate und Abdrücke von Spuren und Fährten des heimischen Wildes vorbereitet waren. Einige Tiere waren den Kindern bekannt, aber weitem nicht alle, so dass es viele Fragen zu beantworten gab. Nach der Brotzeitpause durften die Kinder noch vom Jägersitz den Wald durch das Fernglas nach Wildtieren absuchen. Nachdem noch eifrig an einem Wald-Tipi gebaut wurde, machte sich die Gruppe wieder auf den Rückweg. Zum Abschluss gab es für die Kinder noch Tiermasken, Rehposter und Tier-Buttons zum Mitnehmen.

Ferienprogramm „Was lebt denn da bei uns am Wasser“?

15 Kinder machten sich zusammen mit Johanna Vilsmeier, Treffpunkt Wildland, und Karl Friedrich sowie Regina und Albert Schmitt, Ortsgruppe Bund Naturschutz in Aschau am Inn, auf, das Gewässer rund um Aschau zu erkunden. Fündig wurden sie am Steinbach, der in der Nähe der Grundschule gut zu besuchen ist. Zunächst erfuhren die Kinder Spannendes zu Biber und Fischotter, die sie in Form von Präparaten genau begutachten konnten. Im Anschluss wurde es lustig beim Wasserkreislauf-Spiel, ebenso bei der Wasser-Rallye. Dann ging es endlich ans Forschen und die Kinder, mit Becherlupe und Kescher ausgestattet, fischten was das Zeug hielt. Dabei entdeckten sie neben Bachflohkrebsen auch Wasserskorpione, Köcherfliegenlarven und eine Libellenlarve. Die gefundenen Tiere lassen auf eine relativ gute Gewässergüte des Steinbachs schließen. Danach ging es wieder zurück zur Grundschule, wo das Ferienprogramm mit lustigen Spielen einen schönen Ausklang fand.

Ferienprogramm „Upcycling“

Was ist eigentlich „Upcycling“? Und wer hat es noch nicht gemacht? Vermutlich hat jeder von uns schon einmal „Upcycling“ betrieben und vorhandene Gegenstände einfach zweckentfremdet und daraus etwas anderes gebastelt. Hier können nicht nur kreative, neue Objekte entstehen, sondern es werden auch Ressourcen geschont, da man die Materialien wiederverwendet.  Bei unserem Ferienprogramm durften 14 Kinder aus Blechdosen und Teilen einer Schilfrohrmatte kleine Insektenhotels für zu Hause basteln. Somit haben die Teilnehmer sogar noch nebenbei etwas für Wildbienen getan, nämlich eine kleine Nisthilfe geschaffen.
Damit nicht genug: es wurden außerdem kleine Pflanzkörbchen aus Zeitungspapier gebastelt, in die die Kinder Erde und jeweils einen Steckling einer Pfefferminze hineinstecken durften. Um all die schönen Dinge gut nach Hause transportieren zu können, wurden aus alten, von den Kindern mitgebrachten T-Shirts, kleine Handtaschen gefertigt und bemalt. Schließlich gab es noch einen „Bienen-Button“ wahlweise für das T-Shirt oder die Tasche.