Stellenausschreibung: Projektmanager*in für Natur.Vielfalt.Isental gesucht

Die Wildland-Stiftung Bayern sucht ab dem 1. Januar 2021 eine/n Projektmanager*in für das BayernNetzNatur-Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“.

Die Wildland-Stiftung Bayern setzt sich als Naturschutzstiftung des Bayerischen Jagdverbandes aktiv für den Erhalt der Biodiversität ein. Ihr Ziel ist es, naturnahe Lebensräume zu erhalten und dadurch die Vielfalt der Pflanzen und Tiere zu schützen.

Seit Januar 2016 ist die Wildland-Stiftung Bayern geschäftsführendes Mitglied der Trägergemeinschaft für das BayernNetzNatur Projekt Natur.Vielfalt.Isental. Projektgebiet ist das Isental zwischen Lengdorf im Landkreis Erding und Rattenkirchen im Landkreis Mühldorf/ Inn.

Die nun vakante Stelle zum Projektmanagement ist in Teilzeit (28 h/Woche) bis Ende der Projektlaufzeit Ende Dezember 2023, also für drei Jahre, zu besetzen. Dienstsitz ist Dorfen.

Schwerpunkte Ihrer Arbeit sind:

  • Koordinierung und Umsetzung des Gesamtprojekts gemeinsam mit einem Kollegen.
  • Planung, Organisation, Koordination und Umsetzung  aller Maßnahmen, insbesondere der Landschaftspflege
  • Kommunikation und Abstimmung mit Projektträgern und Projektpartnern, Behörden und Interessensverbänden
  • Öffentlichkeitsarbeit, d.h. Verfassen von Pressemitteilungen, Bewerbung von Veranstaltungen, Betreuung des Internetauftritts
  • Umweltbildung für verschiedene Altersgruppen, wie z.B. Naturführungen, Exkursionen oder Schul-Projekte im Projektgebiet

Anforderungsprofil:

  • abgeschlossenes Studium im Bereich Landschaftspflege, Landschaftsplanung oder vergleichbarer Qualifikation mit fachspezifischen Kenntnissen in den Bereichen Botanik, Zoologie und Vegetationsökologie
  • hohes Maß an selbstständiger Arbeitsweise und Eigeninitiative
  • hohes Maß an Kommunikationsgeschick und Flexibilität
  • Führerschein der Klasse B mit der Bereitschaft den eigenen PKW im Dienst einzusetzen
  • Freude am Umgang mit Menschen, z.B. Landwirten, Jägern, Behördenvertretern, aber auch mit Kindern und Jugendlichen im Bereich der Umweltbildung
  • Erfahrung im Bereich der Landschaftspflege, insbesondere bei der Antragstellung für Förderprogramme (z.B. LNPR), ist erwünscht

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15. November 2020 an die Geschäftsstelle der Wildland-Stiftung Bayern unter
info@wildland-bayern.de oder postalisch an:
Wildland-Stiftung Bayern
Eric Imm
Hohenlindner Str. 12
85622 Feldkirchen

Gerne können sie die Stellenausschreibung an Interessierte weiterleiten oder als pdf downloaden: Stellenausschreibung

Titelbild: Kleinstgewässer in altem Torfstich im Projekt Natur.Vielfalt.Isental@Wildland-Stiftung Bayern

Fledermäuse – Kobolde der Nacht

Fledermäuse sind äußerst spannende Tiere. Sie sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Weltweit gibt es rund 1.000 Fledermausarten. In Bayern sind etwa 25 verschiedene Fledermausarten nachgewiesen, die alle unter Naturschutz stehen.

Zum Artikel

Fortbildung bayerischer Naturschutzwächter in der Rhön

Die Fortbildung der Naturschutzwächter Bayerns wurde in enger Zusammenarbeit der AGNA (Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzwacht Bayern) mit der ANL (Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege) geplant und durchgeführt. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern erläuterte in seinem Einführungsvortrag zum Biosphärenreservat Rhön insbesondere die Situation des Birkwilds.

Dieses Jahr fand die zweitägige Fortbildung vom 18. – 20. September 2020 im Biosphärenreservat Rhön statt. Den Teilnehmern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der AGNA Claus Wittmann stellte Naturschutzwächter Richard Kuther integrierten Artenschutz im Rahmen von Baumschutzkontrollen dar.

Am Samstag führte Gebietsbetreuer Torsten Kirchner die Teilnehmer in einem Vortrag in das Gebiet des Biosphärenreservates Rhön ein, unter besonderer Berücksichtigung des Birkwildes in der Hohen Rhön. Anschließend stellte Naturschutzwächter Ulrich Knapp die Orchideen der Rhön mit eigenen Bildern vor.

Nachmittags ging es dann in vier Gruppen zu Führungen durch das Schwarze Moor, einem Hochmoor bei Fladungen. Unter sachkundiger Leitung von Torsten Kirchner, Ulrich Knapp, sowie Josef Wehner und Daniel Scheffler vom Biosphärenreservat erfuhren die Teilnehmer über die Besonderheiten und Schönheiten dieses einzigartigen Hochmoores, aber auch die Gefährdungen dieses extremen Lebensraumes wurde mit den Naturschutzwächtern thematisiert.

Abgerundet wurde die Fortbildung durch Vorträge und Diskussionen mit Dr. Thomas Eichacker (Jurist im Umweltministerium), Frau Gabriele Frühwald von der Regierung von Unterfranken sowie Frau Dr. Doris Prokorny, Stellv. Leiterin des Biosphärenreservates.

Titelbild: Moorauge im Schwarzen Moor; Foto: U. Knapp