Aktuelles

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Wiesenbrüter-Exkursion des LfU ins Wiesmet

10.07.2017

Am 17. Juni führte das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) seine Wiesenbrüter-Fachexkursion ins Wiesmet im Altmühltal. Vertreter der Wildland-Stiftung und der Jägerschaft nahmen als Projektpartner daran teil und informierten sich über Maßnah...

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Wassersegen für Wiesenbrüter im Wiesmet

30.11.2016

Nach der Brutsaison im Herbst konnten im Wiesmet Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung umgesetzt werden. Die Wildland-Stiftung Bayern engagiert sich hier in Mittelfranken bereits seit 1996 zum Schutz des Lebensraums für Wiesenbrüter....

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Wiesenbrüter - eine bedrohte Gilde

17.02.2016

Die Wildland-Stiftung Bayern engagiert sich in vielen ihrer Projekte zum Schutz der Wiesenbrüter und ihres Lebensraums Wiese....

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Wiesenbrütergebiet Wiesmet

14.10.2015

Seit 1987 engagiert sich die Wildland-Stiftung Bayern im bedeutenden Wiesenbrütergebiet Mittelfrankens, im Wiesmet, zum Schutz von Großem Brachvogel und Uferschnepfe....

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Kiebitz (Vanellus vanellus)

10.05.2015

Der Kiebitz, einst in Mooren und Sümpfen daheim, ist heute auch eine typische Art der Agrarlandschaft, vor allem auf Feuchtwiesen und in Auenregionen. Doch der Bodenbrüter kämpft ums Überleben. ...

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Wiesmet-Infotag 2014: Jäger und Naturschutz arbeiten Hand in Hand

Die Wildland-Stiftung Bayern beteiligt sich seit vielen Jahren an den Informationstagen im Wiesmet zur Aufklärung über die Bedeutung des Wiesenbrütergebiets und zur Vermeidung von Störungen.

An Christi Himmelfahrt im Mai 2014 fand der inzwischen schon traditionelle Informationstag zum Wiesmet statt. Der Landschaftspflegeverband Mittelfranken lud gemeinsam mit der Wildland-Stiftung Bayern und dem Landesbund für Vogelschutz dazu ein. Die Jägervereinigung Feuchtwangen  beteiligte sich aktiv mit Jägern, deren Reviere im Wiesmet liegen. Unterstützt wurde die Aktion von der Höheren Naturschutzbehörde in Mittelfranken, den Unteren Naturschutzbehörden in Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach, der Naturschutzwacht sowie auch der Jägervereinigung Ansbach.

Der Informationstag soll dazu dienen, Besucher über die Bedürfnisse der Tierwelt und zur Vermeidung von Störungen während der Hauptbrutzeit und der Aufzucht der Kücken aufzuklären. Der Erholungsdruck ist an sonnigen Tagen durch Spaziergänger mit Hunden, Radler, Jogger, Reiter, Quad- Fahrer sehr hoch.

Das Wiesmet in der Nähe von Ornbau im Landkreis Ansbach gelegen ist mit seinen 1100 Hektar das größte Wiesenbrütergebiet Süddeutschlands. Es ist ein wichtiges Refugium mit vielen Mulden, Gräben und Tümpeln in der Talaue der Altmühl.

Diese Strukturen sind wichtige Elemente im Lebensraum der Wiesenbrüter wie Brachvogel, Rotschenkel oder Wachtelkönig. Mehr als die Hälfte der im Freistaat angesiedelten Uferschnepfen sind im Wiesmet heimisch.

Rund 160 „Wiesenbrüterbauern“ bewirtschaften das Wiesmet mit einem ausgeklügelten Pflegekonzept und tragen durch spähte Mahd und den Verzicht auf Dünung zum Erhalt eines guten Lebensraums für Brachvogel und Co. bei. Im Wiesmet mähen die meisten Bauern Ihre Vertragswiesen mit dem schonenden Messerbalken. Die gemähten Bereiche sind vor allem für die Jungvögel als Nahrungsgebiet von Bedeutung.

Die Besucher des Wiesmet erhielten den neu erstellten Flyer zu „Besuch im Wiesmet“. Wichtigen Informationen und Verhaltensregeln werden darin verständlich gemacht.

Der Flyer „Besuch im Wiesmet“ zeigt anschaulich, wie ein Miteinander von Mensch und Wiesenbrüter durch achtsames Verhalten gelingen kann.

Aktuelles zu diesem Projekt

Wiesenbrüter-Exkursion des LfU ins Wiesmet (10. Juli 2017)
Wassersegen für Wiesenbrüter im Wiesmet (30. November 2016)
Wiesenbrüter – eine bedrohte Gilde (17. Februar 2016)
Wiesenbrütergebiet Wiesmet (14. Oktober 2015)
Kiebitz (Vanellus vanellus) (10. Mai 2015)