Aktuelles

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Keine Winterfreuden für die Rhöner Natur

07.01.2021

Endlich Schnee. Doch gerade der Schnee sorgt auch und vor allem in Corona Zeiten für einen Besucheransturm in der Natur. Bei einem Besuch des Naturschutzgebiets Lange Rhön zeigt Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern, wel...

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Fortbildung bayerischer Naturschutzwächter in der Rhön

12.10.2020

Die Fortbildung der Naturschutzwächter Bayerns wurde in enger Zusammenarbeit der AGNA (Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzwacht Bayern) mit der ANL (Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege) geplant und durchgeführt. Gebietsbetreu...

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„Birkhühner wecken Emotionen“

09.09.2020

Dokumentarfilmer Florian Guthknecht hat ein spannendes Roadmovie gedreht: „Mission Birkhuhn“ – Die Rettung der tanzenden Vögel. Der Film zu dem Birkhuhn-Projekt der Wildland-Stiftung Bayern wurde am 10.9.2020 bei Arte.TV ausgestrahlt und k...

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Terminankündigung: "Mission Birkhuhn" am 10.9.2020 um 17:50 Uhr bei ARTE.TV

17.08.2020

Das Birkhuhn gilt als „Flaggschiff“ unter den Arten der Hochrhön. Am 10.9.2020 wird bei Arte.TV um 17:50 Uhr der Dokumentarfilm „Mission Birkhuhn“ ausgestrahlt. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise, nicht nur d...

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Online-Plattform – oder doch lieber Wanderkarte?

13.08.2020

Besucherlenkung ist ein zentraler Punkt in Naturschutzgebieten. Dabei werden besonders sensible Regionen ausgespart oder „umgangen“, um unseren Wildtieren Rückzugsräume zu sichern. Die Wildland-Stiftung Bayern bittet um die Einhaltung der Wegeg...

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Lupinen, blaue aber trügerische Schönheit

16.07.2020

In Bauerngärten ist sie mit ihren leuchtenden Blütenkerzen eine willkommene Staude, im Naturschutz eine große Gefahr für Wiesen und Bodenbrüter – die Staudenlupine. Besonders im Naturschutzgebiet Lange Rhön wird sie zu einem ernsten Problem, ...

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Nächtliches Monitoring

09.07.2020

Das Naturschutzgebiet Lange Rhön ist für seine artenreichen Bergwiesen bekannt. Einer seiner Bewohner lebt hier so heimlich, dass er sich nur über seine nächtlichen Rufe verrät – der Wachtelkönig. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wild...

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Birkhuhn-Frühjahrszählung wegen Corona abgesagt

15.04.2020

Wie geht es dem Birkwild in der Rhön? Dies zu ermitteln ist der Hintergrund der jährlichen Birkwildzählungen, die unter Mitwirkung der Wildland-Stiftung Bayern organisiert werden. Heuer ist die Frühjahrszählung wegen Corona gestoppt worden....

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Workshop zur Zukunft des Birkwilds in der Rhön

05.12.2019

Nach Abschluss der 10-jährigen Auswilderung schwedischer Birkhühner durch die Wildland-Stiftung Bayern fand in Oberelsbach ein Workshop statt, um Fragen zur Zukunft des Birkwildes in der Rhön zu diskutieren. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner organi...

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Symposium Raufußhühner am 24./25. 10. 2019 in Brixen in Südtirol

15.10.2019

Der Bayerische Jagdverband veranstaltet gemeinsam mit dem Südtiroler Jagdverband und dem Tiroler Jägerverband eine Fachtagung zum Thema Raufußhühner in Brixen/Südtirol. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern berichtet ...

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Birkwildzählung in der Rhön bleibt hinter den Erwartungen

Bei der Birkwildzählung im Rhönprojekt der Wildland-Stiftung Bayern konnten am 22. April 2017 bei widrigsten Wetterbedingungen nur 6 Hähne und 4 Hennen beobachtet werden.

Trotz Dauerregen, starken Winden und auch Nebel engagierten sich über 120 Zähler bei der diesjährigen Frühjahrszählung im Projekt „Birkwild in der Rhön“. Das Ergebnis mit 6 Hähnen und 4 Hennen blieb hinter den Erwartungen, zumal im letzten Jahr mit der Fortführung der Auswilderung schwedischer Wildfänge Vögel in der Rhön entlassen wurden. „Nach meinen Vorbeobachtungen hätten es fast 50% mehr Vögel sein müssen“, kommentierte Gebietsbetreuer Torsten Kirchner. Diese Zählungen in der Rhön dienen der Bestandskontrolle der Birkhühner. Seiner Erfahrung nach sind von den im letzten Jahr ausgewilderten Schwedenfängen einige nachweislich abgewandert. Ebenso sind ihm Verluste bekannt, wie aufgefundene Rupfungen belegen. Von den im letzten Jahr besenderten 12 schwedischen Hennen kann Kirchner noch von vier Weibchen Signale empfangen. Diese waren weder bei der letzten Herbstzählung noch jetzt bei der Frühjahrszählung gesichtet worden, sind aber ein Beleg, dass weitere Tiere vorhanden sind.

Die Birkwildzählung ist seit Jahrzehnten eine feste Einrichtung im Wildland-Projekt „Birkwild in der Rhön“. Begleitend zu den Hühnern werden am Zähltag alle Vogelarten des Gebietes erfasst, an diesem Samstag 54 Arten. Darunter sind typische Begleitarten wie Raubwürger oder Wiesenpieper, die ebenfalls unseren höchsten Schutz benötigen. Mitarbeiter des Landratsamts Rhön-Grabfeld organisierten zusammen mit Kirchner diese Zählungen mit Ehrenamtlichen aus der Jägerschaft, der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Unterfranken und weiteren Helfern. Was sich für uns Menschen als langer, schneereicher Winter darstellen mochte, ist für viele Wildtiere ein normaler Winter. Speziell die Hühnervögel sind bestens daran angepasst. Allerdings locken gute Schneeverhältnisse auch viele Besucher und Wintersportler in die Rhön, womit sich die Gefahr von Störungen für die Wildtiere erhöht.

Das magere Ergebnis belegt, dass die Birkwildpopulation in der Rhön noch längst nicht gesichert ist. Direkt im Anschluss an die Zählung ist Kirchner mit freiwilligen Helfern auch aus der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats nach Schweden gereist, um in der laufenden zweiten Auswilderungsphase Hühnervögel zu fangen und zur genetischen Auffrischung in die Rhön zu bringen.