Aktuelles

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Stabiler Birkhuhn-Bestand in der Rhön stimmt zufrieden

24.04.2018

Bei Kaiserwetter fand am Samstag den 21. 4. 2018 unter Leitung der Wildland-Stiftung Bayern mit Gebietsbetreuer Torsten Kirchner die Frühjahrszählung der Birkhühner in der Rhön statt. Mit 13 Hähnen und 10 Hennen wurde nach seinen Angaben der Min...

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50. Biotopaktion der Jäger unter königlichem Beistand

13.11.2017

Waidmänner aus den BJV-Kreisgruppen Bad Neustadt und Mellrichstadt beteiligten sich im Naturschutzgebiet Lange Rhön an der 50. Biotopaktion unter der Leitung von Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern – mit dabei die ne...

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Großes internationales Interesse am Birkwild-Projekt der Wildland-Stiftung Bayern

30.10.2017

Birkhühner stehen nicht erst seit der Auswilderung schwedischer Vögel im Focus des Naturschutzes durch die Wildland-Stiftung Bayern im Naturschutzgebiet Lange Rhön. Nun kommen auch Menschen aus Schweden und anderer europäischer Länder, um sich z...

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Herbstzählung beim Birkwild in der Rhön

23.10.2017

14 Hähne und 7 Hennen wurden bei der letzten Birkwild-Herbstzählung am 23. September festgestellt. Für Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern war dies nach den günstigen Aufzuchtbedingungen nur das Minimum des derzeitig...

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Neuer Praktikant im Rhönprojekt

04.10.2017

Die Wildland-Stiftung Bayern begrüßt in ihrem Rhönprojekt den Praktikanten Thomas Kuhn....

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UN-Dekade-Siegel für Gebietsbetreuung in Bayern

22.06.2017

Die Gebietsbetreuung in Bayern wurde am 2. Juni 2017 mit dem UN-Dekade-Siegel Biologische Vielfalt ausgezeichnet.    ...

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Birkwildzählung in der Rhön bleibt hinter den Erwartungen

25.04.2017

Bei der Birkwildzählung im Rhönprojekt der Wildland-Stiftung Bayern konnten am 22. April 2017 bei widrigsten Wetterbedingungen nur 6 Hähne und 4 Hennen beobachtet werden....

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Birkwild-Herbstzählung im Naturschutzgebiet "Lange Rhön"

27.09.2016

Im Birkwild-Projekt der Wildland-Stiftung Bayern werden zweimal jährlich der Bestand der Birkhühner sowie alle Begleitarten des Naturschutzgebiets „Lange Rhön“ erfasst. Bei der Herbstzählung am 24. September konnten  zwölf Hähnen u...

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Große Naturdokumentation über die Rhön

26.09.2016

Die Wildland-Stiftung Bayern weist auf eine große Naturdokumentation über die Rhön in der Reihe Wildes Deutschland hin....

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Bergwaldprojekt half mit in der Rhön

07.09.2016

Viele Ehrenamtliche helfen wie hier im Bergwaldprojekt bei notwendiger Biotoppflege im Projekt „Birkwild in der Rhön“. Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt Wir danken der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel für die ...

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Der Raubwürger – eine bayerische Rarität in der Rhön

Eine der am stärksten bedrohten Vogelarten Bayerns, der Raubwürger, profitiert von den Schutzmaßnahmen, die im Rahmen des Birkwild-Projekts in der Rhön durch die Wildland-Stiftung Bayern organisiert werden.

Ausgezeichnetes Projekt der
UN-Dekade Biologische Vielfalt

Logo RhönsprudelWir danken der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel für die  Unterstützung des Engagements der Stiftung im Biosphärenreservat Rhön zum Erhalt des Raubwürgers.

BNFsDie Stelle des Gebietsbetreuers wird gefördert über den Bayerischen Naturschutzfonds.

Strukturreiches Offenland mit einzeln stehenden Bäumen als Ansitzwarten wie hier in der Rhön ist der Lebensraum des seltenen Raubwürgers. Der knapp amselgroße Vogel kann mit seiner auffälligen schwarzgrauen Kopfmaske und seinem hellgrauen Rücken- und weißen Bauchgefieder leicht auf den Baumwipfeln von Fichten und Kiefern oder auf Weißdornbüschen im Naturschutzgebiet erkannt werden. Während der Brutzeit ist der Raubwürger so heimlich, dass er kaum bemerkt wird. Im Hochsommer gelingt es jedoch, auch die Jungvögel zu beobachten. Nach Aussagen von Gebietsbetreuer Torsten Kirchner konnten heuer mindestens acht Brutpaare, die meisten davon mit erfolgreicher Reproduktion, im Naturschutzgebiet „Lange Rhön“ gezählt werden. Weite Offenlandbereiche aber auch Flächen mit kleinen Kahlhieben oder Windwürfen sind dem Raubwürger willkommen. Bekannt ist der Vogel durch das Aufspießen seiner Beutetiere wie Mäuse, kleine Singvögel oder Großinsekten auf Dornen im Gebüsch. Das dient einerseits der Vorratshaltung, andererseits kann die Beute durch das Fixieren leichter mit dem kräftigen Schnabel zerteilt werden. Einzelbäume oder –büsche dienen als Ansitzwarten zu seinen Beuteflügen. Darin baut er auch gut versteckt sein Nest. Verwechseln kann man Raubwürger mit dem etwas kleineren Neuntöter, der ebenfalls in der Rhön als Brutvogel vorkommt. Dieser unterscheidet sich durch seinen hellrosa gefärbten Bauch und den rotbraunen Rücken.

In Bayern zählt der Raubwürger zu den vom Aussterben bedrohten Brutvogelarten. Hauptgründe sind der Verlust des Lebensraums, aber auch vielfältige Störungen durch Freizeitnutzung im Gelände. Im Winter kann er immer wieder an verschiedenen Stellen in Bayern als Gast beobachtet werden.

Die extensive Bewirtschaftung der Bergwiesen in der Langen Rhön sichert den Erhalt der offenen Landschaft für eine Vielzahl von Arten. Davon profitiert neben dem Birkhuhn auch der Raubwürger, die Bekassine, Braunkehlchen und Wiesenpieper sowie eine Vielzahl an Pflanzen- und Insektenarten.