Aktuelles

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Echte Arnika –eine seltene Heilpflanze

19.06.2018

In manchen Projekten der Wildland-Stiftung Bayern kann die Arnika als Zeigerpflanze für extensive Grünlandnutzung noch ihre goldgelben Blütenköpfe entfalten. Doch die alte Heilpflanze wird immer seltener....

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Auswilderung von Birkwild in der Rhön

28.05.2018

Anfang Mai konnten im Rahmen des Auswilderungsprojekts der Wildland-Stiftung Bayern 25 in Schweden gefangene Birkhühner in der Rhön in die Freiheit entlassen werden. Im Rahmen seines Praktikums begleitete Thomas Kuhn das Fangteam der Wildland-Stift...

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Stabiler Birkhuhn-Bestand in der Rhön stimmt zufrieden

24.04.2018

Bei Kaiserwetter fand am Samstag den 21. 4. 2018 unter Leitung der Wildland-Stiftung Bayern mit Gebietsbetreuer Torsten Kirchner die Frühjahrszählung der Birkhühner in der Rhön statt. Mit 13 Hähnen und 10 Hennen wurde nach seinen Angaben der Min...

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Neuer Berufsjäger in der Rhön

12.02.2018

Die Wildland-Stiftung Bayern konnte zum 1. Januar 2018 die Stelle des Berufsjägers in der Rhön neu besetzen. Zum Schutz der wiesenbrütenden Vogelarten wie dem  Birkhuhn ist neben dem Erhalt der Lebensräume besonders auch die Minimierung der Verl...

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Großes internationales Interesse am Birkwild-Projekt der Wildland-Stiftung Bayern

30.10.2017

Birkhühner stehen nicht erst seit der Auswilderung schwedischer Vögel im Focus des Naturschutzes durch die Wildland-Stiftung Bayern im Naturschutzgebiet Lange Rhön. Nun kommen auch Menschen aus Schweden und anderer europäischer Länder, um sich z...

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Skabiosen-Scheckenfalter in der Langen Rhön

17.10.2017

Dass das Naturschutzgebiet Lange Rhön nicht nur für die plakativen Vogelarten wie Birkhuhn und Bekassine fantastische Lebensräume bietet sondern auch im Kleinen ein besonderes Juwel darstellt, hat unser Gebietsbetreuer Torsten Kirchner kürzlich b...

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Neuer Praktikant im Rhönprojekt

04.10.2017

Die Wildland-Stiftung Bayern begrüßt in ihrem Rhönprojekt den Praktikanten Thomas Kuhn....

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Neue Informationstafeln am Schwarzen Moor in der Rhön

02.01.2017

Das Schwarze Moor im Naturschutzgebiet Lange Rhön zählt zu den „Hotspots“ in der Rhön. Hier am Parkplatz der Infostelle und des Kiosks wurde auch unter Mitarbeit der Wildland-Stiftung Bayern ein neuer Informationsbereich errichtet....

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Birkwild-Herbstzählung im Naturschutzgebiet "Lange Rhön"

27.09.2016

Im Birkwild-Projekt der Wildland-Stiftung Bayern werden zweimal jährlich der Bestand der Birkhühner sowie alle Begleitarten des Naturschutzgebiets „Lange Rhön“ erfasst. Bei der Herbstzählung am 24. September konnten  zwölf Hähnen u...

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Herbstzählung beim Birkwild in der Rhön

14 Hähne und 7 Hennen wurden bei der letzten Birkwild-Herbstzählung am 23. September festgestellt. Für Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern war dies nach den günstigen Aufzuchtbedingungen nur das Minimum des derzeitigen Rhöner Bestandes.

Bei sehr guten Bedingungen erlebten die etwa 50 ehrenamtlichen Zähler einen wunderschönen Morgen des 23. September bei der Birkwild-Herbstzählung in der Langen Rhön. Begleitet von insgesamt 61 Vogelarten, von denen 11 auf der Roten Liste stehen, konnten zahlreiche Beobachter den Anblick von Birkhühnern genießen. Jedoch gestaltete sich die Auswertung im Nachhinein recht schwierig. Es tauchten größere Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten an weit auseinander liegenden Zählplätzen auf. Die Flugbewegungen zwischen den Plätzen konnten nicht hinreichend dokumentiert werden, da im Herbst nur mit verringerter Zählerschaft beobachtet wird. Bei der ermittelten Zahl von vierzehn Hähnen und sieben Hennen handelt es sich laut Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern also um den absoluten Mindestbestand der Birkhühner. Damit liegt das Ergebnis gegenüber der letztjährigen Herbstzählung etwas höher.

Erfreulich wertet der Biologe Kirchner die Tatsache, dass zahlreiche Jungtiere beobachtet und von Praktikant Thomas Kuhn sogar fotografisch dokumentiert wurden. Seit Beginn der Auswilderungen im Jahr 2010 konnten nun das fünfte Jahr in Folge wieder erfolgreiche Bruten registriert werden. Trotz dieser Erkenntnisse sei der unzureichende Nachwuchs weiterhin das größte Problem für das Birkhuhn.

Schuld daran ist neben zahlreichen Fressfeinden wie Fuchs und Wildschwein meist ungünstiges Wetter über den Sommer hinweg. Anders als in den meisten letzten Jahren waren die Verhältnisse heuer im Frühsommer günstig. Zur besonders sensiblen Zeit  von Ende April bis Anfang Mai legt ein Birkhuhn im Abstand von einem bis eineinhalb Tagen jeweils ein Ei. Wenn sechs bis acht Eier im Nest sind, wird das Gelege bebrütet. Im Schlupfzeitraum fielen dieses Jahr wenige Niederschläge, was dem Rhöner Birkwild zu Gute käme, so Kirchner.

In den ersten Lebenstagen ernähren sich kleine Birkhühner ausschließlich von Insekten. Ist es dann zu nass und kalt, schwinden die Überlebenswahrscheinlichkeiten der Küken, da sie nichts Fressbares finden. Erst nach dieser Zeit, als die Jungvögel ein gewisses Alter erreicht haben sollten, setzten dieses Jahr vermehrt Regenfälle ein. Aufgrund der dieses Jahr weiterhin stehenden, hohen Vegetation, könnte es sein, dass sich einige wenige Jungvögel bisher nicht gezeigt haben. Die nächstes Jahr stattfindende Frühjahrszählung wird unter Umständen genauere Hinweise auf den Gesamtbestand ergeben. Eine größere Zählerbeteiligung und die hohe Aktivität der Tiere lassen hoffen.

Neben der Erfassung des Birkwilds werden auch die Begleitarten bei der Herbstzählung aufgenommen. Eine weitere Leitart der Langen Rhön, der Raubwürger, konnte ebenfalls auf einigen Zählplätzen registriert werden. Alleine die  hohe Wahrscheinlichkeit, diesen Vogel als Begleitart der Zählung sehen zu können, motiviert viele Ornithologen früh aufzustehen und teils größere Entfernungen zurücklegen. Der Raubwürger nimmt einen großen Stellenwert ein, da die Rhön das letzte Brutgebiet der Art in Bayern ist.

Ausgezeichnetes Projekt der
UN-Dekade Biologische Vielfalt

Logo RhönsprudelWir danken der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel für die großzügige Unterstützung des Engagements der Stiftung im Biosphärenreservat Rhön.

BNFsDie Stelle des Gebietsbetreuers wird gefördert über den Bayerischen Naturschutzfonds.