Aktuelles

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Birkhuhn-Frühjahrszählung wegen Corona abgesagt

15.04.2020

Wie geht es dem Birkwild in der Rhön? Dies zu ermitteln ist der Hintergrund der jährlichen Birkwildzählungen, die unter Mitwirkung der Wildland-Stiftung Bayern organisiert werden. Heuer ist die Frühjahrszählung wegen Corona gestoppt worden....

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Workshop zur Zukunft des Birkwilds in der Rhön

05.12.2019

Nach Abschluss der 10-jährigen Auswilderung schwedischer Birkhühner durch die Wildland-Stiftung Bayern fand in Oberelsbach ein Workshop statt, um Fragen zur Zukunft des Birkwildes in der Rhön zu diskutieren. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner organi...

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Symposium Raufußhühner am 24./25. 10. 2019 in Brixen in Südtirol

15.10.2019

Der Bayerische Jagdverband veranstaltet gemeinsam mit dem Südtiroler Jagdverband und dem Tiroler Jägerverband eine Fachtagung zum Thema Raufußhühner in Brixen/Südtirol. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern berichtet ...

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Bergretter und Unterstützer durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ausgezeichnet

10.10.2019

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder verlieh ausgewählten Mitgliedern der Bergwacht und ihrer Unterstützer Ehrenzeichen für besondere Verdienste in der Bergrettung, darunter auch an Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-...

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Birkwild-Bestand in der Rhön stabil – trotz ungünstigen Zählbedingungen

02.10.2019

Bei ungünstigen Bedingungen fand am 28. 09. 2019 die Birkwildzählung in der Rhön statt. Für Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern liegt der aktuelle Bestand sicher über dem offiziellen Zählergebnis von 10 Hähnen und...

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Bergwaldprojekt im Einsatz in der Rhön

26.09.2019

Unter Anleitung auch von Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern sind die Freiwilligen des Bergwaldprojekts im Biosphärenreservat Rhön im Einsatz für die Natur....

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Vorerst letzter Schwedenfang von Birkhühnern

23.05.2019

Direkt nach der Birkwildzählung Ende April zog das Team um Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern wieder nach Schweden, um dort Birkhühner für das Rhönprojekt zu fangen. Die Mission war mit dem Fang von 25 Vögeln sehr ...

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Birkwildzählung im Rahmen der Erwartungen

09.05.2019

Unter Trägerschaft der Wildland-Stiftung Bayern fand Ende April die jährliche Frühjahrszählung des Birkwildes statt. Nach Ansicht von Gebietsbetreuer Torsten Kirchner ist das Ergebnis nicht berauschend, aber entspricht den Erwartungen....

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Jäger-Ausbildungslehrgang besucht die Lange Rhön

23.04.2019

Lehrgangsleiter Hubert Kraußer von der Jägergesellschaft Brauner Hirsch besuchte mit seiner Gruppe zur Jägerausbildung das Naturschutzgebiet Lange Rhön, wo er den Teilnehmern auch die Bedeutung des Naturschutzes am Beispiel des Rhön-Projekts der...

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Von Schneeammern und Birkhühnern – Beobachtungen aus der Rhön

12.03.2019

Nach dem schneereichen Winter ist für die Mitarbeiter der Wildland-Stiftung Bayern von großem Interesse, wie die Birkhühner die kalte Jahreszeit überstanden haben. Dabei machten sie auch überraschende Beobachtungen....

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Birkwildmonitoring

Das Birkhuhn ist die am intensivsten und längsten beobachtete Tierart im Biosphärenreservat Lange Rhön.

Ausgezeichnetes Projekt der
UN-Dekade Biologische Vielfalt

Rhoensprudel_Logo_44Wir danken der Firma Mineralbrunnen Rhön-Sprudel für die großzügige Unterstützung des Engagements der Stiftung im Biosphärenreservat Rhön.

BNFsDie Stelle des Gebietsbetreuers wird gefördert über den Bayerischen Naturschutzfonds.

Das Monitoring des Birkwildes in der Rhön läuft bereits seit 1963 in der Form einer jährlichen Zählung. Begonnen wurde es durch den damaligen Birk- und Auerwildhegering Bayerische Rhön. Aufgrund der besorgniserregenden Bestandsentwicklung wird seit Ende der 70er Jahre jährlich eine Birkhuhnzählung auf der Fläche des heutigen Naturschutzgebiets „Lange Rhön“ nach standardisierter Methode durchgeführt.

Damit können verlässliche Populationsgrößen ermittelt werden. Diese stellen den Beginn einer planmäßigen Bestandserfassung dar. Die standardisierte Synchronzählung wurde 1977 von Dr. Franz Müller entwickelt und von Wolfgang Dietzen (ehemals Wildbiologische Gesellschaft München) zusammen mit der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Unterfranken etabliert. Diese Zählmethode schließt Doppelzählungen recht sicher aus. Mittlerweile finden die Zählungen im Frühjahr und Herbst statt. Dadurch können Daten über den Bruterfolg bzw. die Überlebensrate über den Winter erfasst werden.

Bestandsentwicklung-Birkwild_1977-2015
Bestandsentwicklung-Birkwild_1977-2015

Gebietsbetreuer Torsten Kirchner beobachtet darüber hinaus das Birkwild das ganze Jahr über, zählt Gesperre und führt zugleich ein Monitoring der gefährdeten Begleitvogelarten Raubwürger, Bekassine, Braunkehlchen und Wachtelkönig durch.

Gleichzeitig mit der Birkwildzählung finden auch weitere Vogelzählungen in den Offenlandschaften der Hessischen und Thüringischen Hochrhön statt, so dass an diesem Tag ein sehr umfassender Überblick über die Vogelwelt gewonnen wird. Ab 1997 führte die bayerische Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön die Zählungen zusammen mit dem Birkwildhegering weiter. Ornithologen, Jäger, Vertreter der Naturschutzverbände, der Verwaltung und andere fachkundige Personen erfassen am Stichtag der Zählung früh morgens alle Birkhuhn- und Vogelbeobachtungen. Seit 2004 wird diese etablierte Zusammenarbeit von der Wildland unter Regie des Landratsamtes Rhön-Grabfeld organisiert.