Aktuelles

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Online-Plattform – oder doch lieber Wanderkarte?

13.08.2020

Besucherlenkung ist ein zentraler Punkt in Naturschutzgebieten. Dabei werden besonders sensible Regionen ausgespart oder „umgangen“, um unseren Wildtieren Rückzugsräume zu sichern. Die Wildland-Stiftung Bayern bittet um die Einhaltung der Wegeg...

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Lupinen, blaue aber trügerische Schönheit

16.07.2020

In Bauerngärten ist sie mit ihren leuchtenden Blütenkerzen eine willkommene Staude, im Naturschutz eine große Gefahr für Wiesen und Bodenbrüter – die Staudenlupine. Besonders im Naturschutzgebiet Lange Rhön wird sie zu einem ernsten Problem, ...

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Nächtliches Monitoring

09.07.2020

Das Naturschutzgebiet Lange Rhön ist für seine artenreichen Bergwiesen bekannt. Eine seiner Bewohner lebt hier so heimlich, dass er sich nur über seine nächtlichen Rufe verrät – der Wachtelkönig. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildl...

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Birkhuhn-Frühjahrszählung wegen Corona abgesagt

15.04.2020

Wie geht es dem Birkwild in der Rhön? Dies zu ermitteln ist der Hintergrund der jährlichen Birkwildzählungen, die unter Mitwirkung der Wildland-Stiftung Bayern organisiert werden. Heuer ist die Frühjahrszählung wegen Corona gestoppt worden....

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Workshop zur Zukunft des Birkwilds in der Rhön

05.12.2019

Nach Abschluss der 10-jährigen Auswilderung schwedischer Birkhühner durch die Wildland-Stiftung Bayern fand in Oberelsbach ein Workshop statt, um Fragen zur Zukunft des Birkwildes in der Rhön zu diskutieren. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner organi...

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Symposium Raufußhühner am 24./25. 10. 2019 in Brixen in Südtirol

15.10.2019

Der Bayerische Jagdverband veranstaltet gemeinsam mit dem Südtiroler Jagdverband und dem Tiroler Jägerverband eine Fachtagung zum Thema Raufußhühner in Brixen/Südtirol. Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern berichtet ...

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Bergretter und Unterstützer durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ausgezeichnet

10.10.2019

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder verlieh ausgewählten Mitgliedern der Bergwacht und ihrer Unterstützer Ehrenzeichen für besondere Verdienste in der Bergrettung, darunter auch an Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-...

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Birkwild-Bestand in der Rhön stabil – trotz ungünstigen Zählbedingungen

02.10.2019

Bei ungünstigen Bedingungen fand am 28. 09. 2019 die Birkwildzählung in der Rhön statt. Für Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern liegt der aktuelle Bestand sicher über dem offiziellen Zählergebnis von 10 Hähnen und...

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Bergwaldprojekt im Einsatz in der Rhön

26.09.2019

Unter Anleitung auch von Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern sind die Freiwilligen des Bergwaldprojekts im Biosphärenreservat Rhön im Einsatz für die Natur....

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Vorerst letzter Schwedenfang von Birkhühnern

23.05.2019

Direkt nach der Birkwildzählung Ende April zog das Team um Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern wieder nach Schweden, um dort Birkhühner für das Rhönprojekt zu fangen. Die Mission war mit dem Fang von 25 Vögeln sehr ...

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Neuer Berufsjäger in der Rhön

Die Wildland-Stiftung Bayern konnte zum 1. Januar 2018 die Stelle des Berufsjägers in der Rhön neu besetzen. Zum Schutz der wiesenbrütenden Vogelarten wie dem  Birkhuhn ist neben dem Erhalt der Lebensräume besonders auch die Minimierung der Verluste durch Fressfeinde erforderlich.

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Gemeinsam mit Landrat Thomas Habermann vom Landkreis Rhön-Grabfeld stellte die Wildland-Stiftung Bayern Ende Januar im Landratsamt von Bad Neustadt an der Saale Raphael Blum als neuen Berufsjäger für das Naturschutzgebiet Lange Rhön der Öffentlichkeit vor.

Raphael Blum ist der neue Berufsjäger der Wildlandstiftung Bayern in der Rhön. Im Bild (von links) Thorsten Kirchner (Schutzgebietsbetreuer für das Schutzgebiet lange Rhön), Eric Imm (Wildland-Geschäftsführer), Raphael Blum und Landrat Thomas Habermann©Martina Harasim
Raphael Blum ist der neue Berufsjäger der Wildlandstiftung Bayern in der Rhön. Im Bild (von links) Thorsten Kirchner (Schutzgebietsbetreuer für das Schutzgebiet lange Rhön), Eric Imm (Wildland-Geschäftsführer), Raphael Blum und Landrat Thomas Habermann©Martina Harasim

Die Wildland-Stiftung Bayern setzt sich als Naturschutzorganisation des Bayerischen Jagdverbands seit Jahrzehnten zusammen mit dem Birkwildhegering in der Rhön sehr intensiv für den Schutz der hier noch lebenden Birkhühner ein. Diese stehen im Naturschutzgebiet als Leitart einer Reihe weiterer hochbedrohter, wiesenbrütender Vogelarten wie Wachtelkönig, Bekassine, Braunkehlchen oder Wiesenpieper voran.

Nach umfänglichen Vorbereitungen und unter Einhaltung der IUCN-Kriterien läuft seit dem Jahr 2010 die Auswilderung schwedischer Birkhühner zur genetischen Auffrischung der kleinen Restpopulation. Die schwedischen Vögel konnten sich im Lebensraum in der Rhön etablieren. Seit dem Jahr 2013 sind nach Jahren ohne Reproduktion wieder Gesperre zu beobachten. Die kleine Population bleibt dennoch schutzbedürftig und braucht zum Überleben ausreichend geeigneten Lebensraum und die Minimierung der Verluste durch Fressfeinde und Störungen.

Ein wesentlicher Pfeiler des Gebietsmanagements ist daher auch die Kontrolle der Prädatoren wie Fuchs, Waschbär oder Marder. Bereits seit 1995 beschäftigt die Stiftung deshalb einen Berufsjäger, der die örtlichen Revierjäger bei der Aufgabe des Prädatorenmanagement unterstützt.

Geschäftsführer Eric Imm von der Wildland-Stiftung Bayern freut sich, dass nun nach einem Jahr die vakante Stelle zum 1. Januar 2018 wieder neu besetzt werden konnte. In Abstimmung mit den Naturschutzbehörden und in enger Zusammenarbeit mit Gebietsbetreuer Torsten Kirchner von der Stiftung und den örtlichen Revierinhabern wird sich der neue Berufsjäger Raphael Blum um Fuchs, Waschbär und Co. kümmern. „Die Kontrolle der Prädatoren ist eine wichtige Voraussetzung für eine Stabilisierung der Birkwildpopulation in der Rhön und hat darüber hinaus Modellcharakter für ganz Deutschland“, so Imm weiter.

Titelbild: Fuchswelpe©Wolfgang Schruf/piclease