Aktuelles

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Stellenausschreibung zu Projektmanagement ab 1. 9. 2018

29.05.2018

Stellenausschreibung: Die Wildland-Stiftung Bayern sucht ab dem 1. September 2018 eine/n Projektmanager*in für das BayernNetz Natur-Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“ als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung....

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Zusammenarbeit von Projektmanagement, Praxis-Seminar des Gymnasiums und Stadt Dorfen trägt Früchte

09.05.2018

Die Projektbetreuerinnen Gabi Starzer und Anja Aigner unterstützten das Praxis-Seminar des Dorfener Gymnasiums bei der Erstellung von Informationstafeln für den Isenauenpark in Dorfen....

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Frühlingserwachen im Isental

20.04.2018

Der beinahe unverkennbare „kii-witt“-Ruf des sympathischen Wiesenbrüters mit der Federholle auf dem Kopf und der gaukelnde, oft halsbrecherisch anmutende Flug ist aktuell wieder vielerorts über Wiesen und Feldern zu bestaunen: Denn wir sind mit...

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Warum der Bagger den Wiesenbrütern hilft

27.02.2018

Aktuell ist im Thalhamer Moos wieder der Bagger im Einsatz und schafft neuen Lebensraum (nicht nur) für Wiesenbrüter....

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Wildland-Stiftung und Treffpunkt Wildland auf der Messe Jagd, Fisch und Natur

02.10.2017

Im Rahmen der Niederbayernschau findet in diesem Jahr auch wieder die Messe Jagd, Fisch und Natur in Landshut statt. Wie auch in den letzten Jahren ist dabei auch die Wildland-Stiftung  vertreten....

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Sommerzeit-Ferienzeit-Zeit für Infostände

28.08.2017

Treffpunkt Wildland und das Projekt Natur.Vielfalt.Isental haben sich im August mit viel Informationsmaterial und tollen Bastelecken auf dem Jagafest des Kreisjagdverbands Erding sowie beim 25-jährigen Jubiläum des Gartenbauvereins Buchbach präsen...

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Wildes Kraut- Ferienprogramm für Dorfen und Lengdorf

01.08.2017

Am sehr sonnigen und sehr heißen ersten Ferienmontag trafen sich insgesamt 17 Kinder aus Dorfen und Lengdorf am Dorfener Stadtrand um gemeinsam mit den beiden Natur.Vielfalt.Isental-Projektbetreuerinnen Gabi Starzer und Anja Thole die Wilden Kräute...

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Junge Wissenschaftler erforschen die Wiese

18.07.2017

Die sechsten Klassen des Gymnasium Dorfens untersuchten bei den Wiesentagen am 11. und 12. Juli eine Wiese bei Dorfen. Die jungen Wissenschaftler entdeckten dabei allerhand seltene Pflanzenarten....

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Treffpunkt Wildland und Natur.Vielfalt.Isental beim LBV Sommerfest

10.07.2017

Am gestrigen Sonntag lud die Kreisgruppe Mühldorf des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) zu ihrem Sommerfest in Gallenbach ein....

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"Ein Stück Wiese" in der Grundschule Am Mühlanger in Dorfen

29.06.2017

Die ersten und zweiten Klassen der Dorfener Grundschule Am Mühlanger durften sich Ende Juni über einen abwechslungsreichen Vormittag freuen: Denn die Projektbetreuerinnen des „Natur.Vielfalt.Isental“-Projekts Gabi Starzer und Anja Thole...

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Baggern für die Natur

Im Niedermoorgebiet Thalhamer Moos werden aktuell Baggerarbeiten durchgeführt, um den Lebensraum verschiedener Arten zu verbessern.

Flache Wiesenmulden, sog. Seigen, wurden vor einigen Jahren auf Grundstücken der Wildland-Stiftung Bayern angelegt. Diese dienen vielen Insekten, darunter verschiedene und z.T. sehr seltene Libellenarten wie die Sumpf-Heidelibelle (Rote Liste 1), als Lebensraum. Auch wiesenbrütende Vogelarten wie Kiebitz und Bekassine halten sich sehr gerne an diesen Seigen auf, da sie im weichen, schlammigen Boden mit ihrem Schnabel gut nach Nahrung suchen können. Im Laufe der Zeit verlanden die Seigen allerdings: Das heißt, verschiedene Gräser, Wasserpflanzen, Schilf oder auch Rohrkolben siedeln sich in diesen Feuchtflächen an wodurch die Seigen nach und nach zuwachsen. Deshalb müssen die Mulden nach einigen Jahren mit dem Bagger ausgeräumt werden. Aufgrund der sehr labilen Bodenverhältnisse im Niedermoorgebiet sind diese Maßnahmen am besten bei gefrorenem Boden durchzuführen, um Schäden durch die Befahrung zu vermeiden. Neben den passenden Witterungsverhältnissen ist auch der Einsatz von geeigneten Fahrzeugen sehr wichtig: Ein Kettenbagger hat mit seiner großen Auflagefläche auf den breiten Ketten einen sehr geringen Bodendruck und schont dadurch den Boden.

Bei herrlichstem Winterwetter konnte am Donnerstag mit den Maßnahmen begonnen werden, die voraussichtlich Mitte nächster Woche abgeschlossen werden können. Um den Tieren einen möglichst vielfältigen Lebensraum mit verschiedenen Sukzessionsstadien, wie sie auch von Natur aus vorkommen, anbieten zu können, werden in diesem Jahr nicht alle Seigen gleichzeitig entlandet. So bleibt an etwa der Hälfte der vorhandenen Seigen die Vegetation erhalten, die bspw. den Libellen im kommenden Jahr als Reifungs- bzw. Nahrungshabitat dient.